Latein soll wieder mehr Gewicht bekommen in der Schule. “Vom stillen Sterben des Lateins“(PDF) lautet der Titel eines Artikels in der Zeitschrift der arbeitsmarkt (März 2013) der aufzeigt, dass im Lateinunterricht die Schülerinnen und Schüler mit einer fremden Welt konfrontiert und das Fremde so aus sich selbst heraus verstehen würden. Lateinkenntnisse würden auf den erforderlichen Umgang mit weltweiter Diversität vorbereiten.
Die Neue Zürcher Zeitung vom Mittwoch 3. Dezember 2012 informiert auf Seite 1 und 15 über den neuen Lehrplan 21 und stellt einige Inhalte aus dem ihr vorliegenden Entwurf vom April 2012 vor. Der Entwurf ist der Öffentlichkeit nicht zugänglich.
Der Lehrplan 21 – eine Worthülse? fragt Peter Gerber Präsident Verband der Schulleiterinnen und Schulleiter des Kantons Zürich in der Rubrik “Standpunkt” in der Zeitschrift der Pädagogischen Hochschule Zürich.
Implementierung Lehrplan 21: St. Gallen und Appenzell organisieren ihre Zusammenarbeit. Siehe auch!
Unter dem Titel “Rauchzeichen vom Lehrplan 21” bezeichnet der Autor eines Artikels in der NZZ vom 1. November 2012 die Kommunikation der Verantwortlichen als sehr zurückhaltend.
Just published: EUROPEAN EDUCATIONAL RESEARCH JOURNAL. Volume 11 Number 3 2012 ISSN 1474-9041. SPECIAL ISSUE. THE EUROPEAN CURRICULUM: restructuring and renewal. Guest Editors: KIRSTEN SIVESIND, JAN VAN DEN AKKER & MORITZ ROSENMUND. Introduction (PDF) Content
Die NZZ vom 30. Juli 2012 berichtet unter dem Titel ‚Unmut über Lehrplan in Hongkong‘ von den Reaktionen auf die Einführung eines neuen Faches “Patriotismus”. Nach Zählungen der Polizei sollen 32‘000 Personen gegen die Einführung demonstriert haben.
Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift ‘Bildungspolitik” (Nr. 178 Mai 2012) widmet sich unter anderem der Thematik ‘Lehrplan im Wandel”. Unter dem Titel ‘Bildungreformen immer wieder neu ins Spiel bringen’ (PDF) wirft Peter Wanzenried einen spielerischen Blick auf vergangene Lehrplanreformen und stellt kritische Fragen zu den heutigen Entwicklungen.
Das Eidgenössische Departement des Innern EDI und die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren EDK wollen ab 2014 den Rahmenlehrplan für die gymnasialen Maturitätsschulen mit Bestimmungen zur allgemeinen Studierfähigkeit ergänzen. Als Grundlage für diese Revision lassen sie einen Katalog derjenigen Kompetenzen in Erstsprache und Mathematik ermitteln, die für die Aufnahme eines Universitätsstudiums in praktisch allen Studienfächern besonders wichtig sind.
Medienmitteilung vom 11.04.2012 : http://www.edk.ch/dyn/24892.php
Unterstützende und zugleich aufklärende Lehrplanforschung: Matthis Behrens vom IRDP in Neuchâtel behandelt in seinem Vortrag “Introduction du PER, quelle questions pour la recherche?”(PDF) (09. 12. 2009) die Frage, welche Aufgaben der Forschung bei der Einführung des neuen sprachregionalen Lehrplans der Romandie (PER) zu kommen, wie sie angesichts der komplexen Struktur und der hohen damit verbundenen Erwartungen gleichermassen unterstützend (‘utilitariste’) und aufklärend (‘exploratoire’) sein kann.
“Das Zusammenspiel zwischen Bildungsstandards und den Lehrplänen, Lehrmitteln und Leistungstests”. Referat gehalten von Konstantin Bähr. im Rahmen des Austauschtags „Fokus Volksschule. Verbände, Hochschulen und Bildungsdirektion tauschen sich aus“ (20. Januar 2012, Pädagogische Hochschule Zürich). Folien des Referats (PDF)
Konservative Lehrpläne sollen Angriffe der Taliban auf die Schulen in Afghanistan verhindern. NZZ vom 4. Januar 2012
Lehrplan 21: “Grobstruktur”
Am 14.11.2011 beschliesst die D EDK die „Freigabe“ der Grobstruktur des Lehrplans (Glie-derung in Kompetenzbereiche). Der Dachverband Schweizerischer Lehrerinnen (LCH) nimmt in Bildung 12 2011 dazu Stellung.
Lehrplan 21 – ein bildungspolitisches Projekt?
Referat von Rudolf Künzli gehalten am 7. Oktober 2011 im Rahmen einer internen Weiterbildungsveranstaltung der Pädagogischen Hochschule Zürich.
Die Krise der Schulbeschreibung
Symposium am Kongress “Bildungsreform und Reformkritik ” vom 20. – 22. Juni 2011 an der Universität Basel.
Trotz des grossen Erfolgs der Institution Schule seit ihrer staatlichen Gründung ist Schule in eine Art Erfolgskrise gefallen. Erwartung und gesellschaftlicher Leistungs-auftrag divergieren mehr und mehr. Das Symposium thematisiert die Schwierigkeiten, eine konsistente Beschreibung des Auftrags der Schule gesellschaftlich durchzusetzen. Eine ökonomisch und output orientierte Beschreibung hat andere Folgen für Praxis und Selbstsverständnis als ein bildungstheoretisch begründetes Konzept.
Leitung: Rudolf Künzli, Christoph Maeder, Moritz Rosenmund
Teil 1: Common Sense und Fachverstand in der öffentlichen Bildung PDF
Beiträge von: Achim Brosziewski & Christoph Maeder (Abstract), Boris Boller (Abstract), Moritz Rosenmund (Abstract)
Teil 2: Die Auseinandersetzung um Inhalt und Gestalt des formalisierten Bildungsauftrages der Schule (PDF)
Beiträge von: Daniel Scholl (Abstract) Referat, Anna-Verena Fries Referat, Stephan Thomas Hopmann (Abstract)