Lehrplanforschung

Curriculare Planungen

Plädoyer für ein Moratorium

Posted on | August 31, 2014 |

HarmoS und Lehrplan 21 geraten politisch mehr und mehr in Bedrängnis. Es ist um der gemeinsamen Ziele willen klüger, die Streitpunkte zu klären, als formal beschlossene Pläne durchdrücken zu wollen.

Moratorium LP 21_2

One Response to “Plädoyer für ein Moratorium”

  1. kuru
    September 23rd, 2014 @ 20:55

    Was gegen das im Beitrag präferierte Moratorium für eine zügige Umsetzung und Einführung unter den gegebenen Umständen spricht, ist eine quasi therapeutische Funktion solcher Texte. Sie binden, bündeln und absorbieren Aufmerksamkeit und Energie in einem umstrittenen und von vielfältigen Interessen geprägten Umfeld. Wenn nach langer Entwicklungs- und Diskursphase keine klaren Alternativen sich abzeichnen, dann verlängert ein Moratorium allenfalls nur den Zustand einer lähmenden Unsicherheit. Ich danke Alberto Schneebeli für ein Gespräch, das mich in solch pragmatisch gelassener Rück-Sicht und die gut schweizerische Hoffnung auf ein gelingendes Muddling Through gestärkt hat. Übrigens kann einem da auch “Et kölsche Jrundjesetz” Erleichterung verschaffen: “Et es wie et es, et kütt wie et kütt, et hät noch immer jot jejange!”

Leave a Reply

You must be logged in to post a comment.