Lehrplanforschung

Curriculare Planungen

Inszenierte Demokratie

Posted on | November 28, 2016 | No Comments

Eine kurze Analyse der bildungs- und staatspolitischen Verwerfungen im Streit um den Lehrplan 21.
bildung-und-demokratie

Steuerung in Bildungssystemen: Akteure, Motive, Strukturen, Effekte

Posted on | November 4, 2016 | No Comments

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Im vorliegenden Band werden in ausgewählten Fallstudien Prozesse der Steuerung im Mehrebenensystem Bildung während der letzten 25 Jahre analysiert. Antriebskräfte, Strukturen, Akteure und Akteurskonstellation haben sich verändert und neu formiert. Welche Wirkungen und Nebenwirkungen sind erkennbar und welche neuen Herausforderungen stellen sich bei diesem Umbau der Steuerungsprozesse im Kontext eines föderalistisch gegliederten Bildungssystems?
Inhaltsverzeichnis: inhalt-1-governanceinhalt-2-governance
text-vernissage_begruessung_kuenzli
text-vernissage_leemann_der-internationale-kontext-von-governance_3-11-2016
text_vernissage_governance_grusswort-sagw
text-vernissage_rosenmund_volksschule
text-vernissage_gonon_berufsbildungtext-vernissage_huegli_lehrerbildungtexte-vernissage_weber_-hochschulen
text-vernissage_weber_weiterbildung

Literaturhinweis zur Bildungsgovernance in der Schweiz:
Hangartner, J. & Heinzer, M. (Hrsg.) (2016). Gemeinden in der Schulgovernance der Schweiz. Berlin, Heidelberg, Wiesbaden. productflyer_978-3-658-13091-6

Strukturreformen ohne Prozessinnovation?

Posted on | November 2, 2016 | 1 Comment

Warum die Idee einer evidenzbasierten Qualitätsentwicklung ohne nachhaltige Unterrichtsentwicklung nichts bewirken wird
Rainer Lersch
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In seinem Beitrag zieht Rainer Lersch eine Bilanz der bundesdeutschen Bildungsreform mit der Einführung von Bildungsstandards und kompetenzorientiertem Lernen. Sie fällt zurückhaltend aus. Insbesondere fokussiert Lersch das Verhältnis von Strukturreformen und Unterrichtsentwicklung. Sein Verständnis der Kompetenzorientierung ist gekennzeichnet durch einen systematischen Rückgriff auf die Traditionen der deutschen Didaktik und hebt sich wohltuend ab von messtheoretischen und ökonomisch geprägten Modellen, wie sie im Kontext von bildungsökonomisch interessierten Systemanalysen verwendet werden. Er setzt sich dabei kritisch auseinander mit der Gesamtstrategie der KMK zum Bildungsmonitoring.

Der Lehrplan 21 in der politischen Arena

Posted on | Juli 6, 2016 | No Comments

Ein Zwischenbericht zum Stand der politischen Diskussion und rechtlichen Auseinandersetzungen um den Lehrplan21 mit einem Interview zu deren Ursachen mit Rudolf Künzli
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/der-lehrplan-21-ist-das-resultat-von-uebereifer/story/28869208

«Kompetenz» als Verständigungsformel

Posted on | Juni 10, 2016 | 1 Comment

«Kompetenz» kann als neue gesellschaftliche Verständigungsformel in der öffentlichen Rede über die Leistungen der Bildungssysteme verstanden werden. In dem Beitrag wird dieses Verständnis erläutert, dann werden die Geschichte und Verwendungsweisen von ‘Kompetenz’ kurz dargestellt. Schliesslich wird analysiert, wie sich mit dieser Formel unser Blick auf die Bildungssysteme und unsere Erwartungen an ihre Leistungen gegenüber älteren Formeln wie «Bildung» oder «Lernfähigkeit» verschoben hat und weiter vereschiebt.
Rudolf Künzli im Juni 2016
Verschiebungen der gesellschaftlichen Bildungserwartungen

Legitimität curricularer Verordnungen

Posted on | März 29, 2016 | Kommentare deaktiviert für Legitimität curricularer Verordnungen

Zur Frage, was grundlegende schulische Neuerungen sind und ob sie einer je besonderen öffentlichen Legitimation bedürfen.
Rudolf Künzli im März 2016
Legitimation von Verordnungen

Politik der pädagogischen Aufmerksamkeits-Verschiebung

Posted on | Januar 19, 2016 | No Comments

Die Schule wird mehr und mehr als Beitrag zur Produktion von Humankapital beurteilt. Bildung wird dabei auf ihre Funktionalität reduziert.
Ein Gastkommentar von Walter Herzog Prof. em. Uni Bern in der NZZ vom 7.12.2015

http://www.nzz.ch/meinung/kommentare/politik-der-paedagogischen-aufmerksamkeits-verschiebung-1.18658713

“Woher wissen wir, dass wir das nicht wollen?”

Posted on | März 31, 2015 | No Comments

Ein Kommentar zur Vermessungsutopie von Rudolf Künzli
Woher wissen wir

Der Inhalt der Kompetenz ist ihre Form

Posted on | Februar 3, 2015 | No Comments

Administrative Kontrolle versus historisch gewachsene Schulfächer als Werkzeuge der Lehrpersonen
von Bernard Schneuwly (Genf)
„Aus meiner Warte eines in französischsprachiger Fachdidaktik beheimateten Fachdidaktikers bin ich erstaunt über den quasi unwidersprochenen Siegeszug des Kompetenzbegriffes in den meisten Diskursen meiner deutschsprachigen Kollegen, der sich unter anderem im Lehrplan 21 materialisiert. Zwar ist der Plan d’études romand auch zum Teil kompetenzorientiert. Aber Schulfächer („disciplines scolaires“) bleiben klar dominant; und der Kompetenzbegriff ist ein Organisator des plan d’études unter anderen. Die Grundbegriffe sind zum Beispiel „objectifs d’apprentissage“, die dann, eher unpräzise, als „compétences globales visées“ expliziert werden; oder „progression des apprentissage“, umschrieben als „les compétences et connaissances spécifiques à un domaine, à une discipline“ Wie man hier bereits sieht: das Fach und seine Art Wissen – „savoirs“ im Plural – zu organisieren bleibt explizit wirksam und grundlegend.”
Schneuwly Kompetenz und Fachlichkeit

Fächerorientierte Allgemeinbildung

Posted on | Februar 3, 2015 | No Comments

von Roland Fischer
“In diesem Aufsatz soll der Kerngedanke eines Bildungskonzepts dargestellt werden, das ich „Fächerorientierte Allgemeinbildung“ (FAB) nenne. Ich gehe dabei von einem Allgemeinbildungsbegriff aus wie ihn etwa HEYMANN formuliert hat (HEYMANN 1996): Es geht um Bildung für alle und um das Allgemeine von Bildung. Ein wesentlicher Bestandteil des vorliegenden Ansatzes ist, dass eine solche Bildung auf Fächer nicht verzichten kann, sich also auch an diesen orientieren muss, dass aber umgekehrt Bildungsfächer sich an dem Allgemeinen von Bildung zu orientieren haben.”
Fischer_Faecherorienterte_Allgemeinbildung

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